Die Wiesenmahd ist neben dem Obstbaumschnitt die aufwändigste Arbeit in den Streuobstwiesen. Oft müht man sich mit Sense, Freischneider oder AS-Mäher durch das hohe Gras. Ein leistungsfähiger Wiesenmäher ist teuer, daher kann es sich lohnen den Mäher auszuleihen oder die Arbeiten von einem Landwirt erledigen zu lassen.

Eine Auswahl von Ausleihstationen für Wiesenmäher finden Sie hier 

Eine weniger schweißtreibende Alternative wäre es, einen lokalen Landwirt mit der Mahd zu beauftragen. Viele Landwirte haben sich mittlerweile auf die Mahd unter den Streuobstbäumen eingestellt und entsprechende Maschinen angeschafft.

Eine Auswahl geeigneter Dienstleister finden Sie hier

 

 

Um das Aussamen der Kräuter zu ermöglichen und so langfristig eine bunte Blumenwiese zu erhalten, sollte nicht vor Mitte Juni gemäht werden. Bei größeren Flächen ist es sinnvoll, nicht die gesamte Fläche auf einmal zu mähen, sondern Grasstreifen stehen zu lassen, in die sich Insekten zurückziehen können. 

 


Auch die Beweidung der Flächen mit Schafen, Pferden oder Rindern kann eine Alternative sein. Dabei ist aber auf jeden Fall darauf zu achten, dass Jungbäume gut ausgezäunt werden. Nach der Beweidung sollte die Fläche abgemulcht werden, damit sich keine Weideunkräuter etablieren können.


Weitere Informationen zur Unterwuchspflege finden Sie hier