Pflanzung von Obstbäumen

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3. Der Obstbaum – nur beste Qualität

Bei jedem Obstbaum ist ein Edelreis der fruchttragenden Sorte auf eine Unterlage, die für die Wurzelbildung sorgt, aufveredelt. Die Art der Unterlage entscheidet darüber, ob ein Obstbaum starkwüchsig oder schwachwüchsig ist.

Für Streuobstwiesen sollten „Sämlingsunterlagen“ verwendet werden. Sie sind langlebiger und robuster als Bäume auf „Typenunterlagen“ (z.B. M9). Diese können im Hausgarten mit einem geringeren Platzangebot zum Einsatz kommen.


Krone:

  • mindestens 4 lange kräftige einjährige Triebe (min. 30 cm)
  • Verzweigung in 1,80 m Höhe

Stamm:

  • keine größeren Verletzungen durch Frost oder Transport
  • kein Baumkrebsbefall (dunkle, eingesunkene Rindenstellen)
  • Stammumfang in 1m Höhe mindestens 7 cm
  • gerader Stamm

Veredelungsstelle:

  • gut verwachsen

Wurzelunterlage:

  • Sämlingsunterlage
  • gut verzweigtes Wurzelwerk
  • Feinwurzeln sind wichtiger als Starkwurzeln

Beim Kauf eines Hochstammes sollten Sie außerdem auf folgendes achten

  • Die Sorte und Wurzelunterlage muss auf dem Schild angegeben sein. Für den Streuobstbau sollten nur Hochstämme auf „Sämlingsunterläge“ verwendet werden (z.B. veredelt auf ´Bittenfelder Sämling´).
  • Kaufen Sie „wurzelnackte“ zweijährige Veredelungen. Containerware ist teurer und die Pflanze wächst in magerem Boden schlechter an.

-> Tipp: Die Wurzeln müssen auf dem Weg von der Baumschule bis zur Pflanzung vor Austrocknung und Frost geschützt werden. Können sie nicht am gleichen Tag gepflanzt werden müssen sie in feuchte Erde eingeschlagen werden.

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